(kein Betreff)
12. April 2009 (13:40)
Name
Yomyael
Urpsrung: Yomyael besteht aus den beiden Teilen "Yom" (auch "Jom") und "Yael" (auch "Jael").
Jom Kippur = jüdischer Versöhnungstag
Jael = Jahwe ist Gott (hebr.); in der biblischen Geschichte rettet Jael das israelische Reich, indem sie sich bei den Gegnern einschleicht, den Heerfürher verführt, ihn betrunken macht und ihm in der Nacht einen Pfahl durch den Schädel schlägt. Das gegnerische Heer war so geschockt, dass es sich sofort zurückgezogen hat.
Die Widersprüche von Versöhnung, Arroganz und Grausamkeit sind in Yomyaels Namen vereint und spiegeln sich auch in seinem ganzen Sein und Tun wieder.
Spitznamen?
Yomyael
Urpsrung: Yomyael besteht aus den beiden Teilen "Yom" (auch "Jom") und "Yael" (auch "Jael").
Jom Kippur = jüdischer Versöhnungstag
Jael = Jahwe ist Gott (hebr.); in der biblischen Geschichte rettet Jael das israelische Reich, indem sie sich bei den Gegnern einschleicht, den Heerfürher verführt, ihn betrunken macht und ihm in der Nacht einen Pfahl durch den Schädel schlägt. Das gegnerische Heer war so geschockt, dass es sich sofort zurückgezogen hat.
Die Widersprüche von Versöhnung, Arroganz und Grausamkeit sind in Yomyaels Namen vereint und spiegeln sich auch in seinem ganzen Sein und Tun wieder.
Spitznamen?
Versuch es doch...
Rasse
Gefallener Engel.
Ich bin der Zwölfte, der fiel.
Zugehörigkeit
Holder
Was auch sonst? Ich bin nicht zum Dienen geboren.
Aussehen
Yomyael wirkt androgyn, fast feminin. Er ist nicht sonderlich gross mit seinen 1,79m im Vergleich zu anderen Vertretern seiner Rasse.
Wie gerne würde ich behaupten eine stattliche Erscheinung zu sein, die durch ihre Grösse besticht, aber leider... ich bin ein wenig klein geraten für einen Mann. Ein böser Scherz des Allmächtigen, den ich nicht besonders lustig finden kann.
Sein Körperbau ist schlank und er bewegt sich geschmeidig wie eine Raubkatze, manchmal lauernd langsam, dann wieder schnell zuschlagend und wendig. Seine hellgrünen Augen blicken genauso abwartend und desinteressiert in die Welt wie die einer gelangweilten Katze, aber in Wahrheit entgeht ihm niemals etwas.
Diesen Fehler habe ich nur einmal gemacht und nie wieder werde ich unachtsam sein.
Seine Haltung ist stets aufrecht und stolz. Den Kopf hält er immer hoch erhoben, was ihm trotz mangelnder Grösse die Möglichkeit gibt auf alles und jeden geringschätzig herunter zu blicken. Yomyaels ganzes Auftreten strahlt eine ihm angeborene Eleganz aus. Die langen, silbernen Haare umspielen sein Gesicht, nehmen seinem kühlen, berechnenden Blick die Schärfe und lassen es weicher wirken. Seine elfenbeinfarbene Haut ist geschmeidig weich, aber die unversehrte Perfektion, die im Himmel noch an geschmolzenes Porzellan erinnerte, hat beim Sturz in die Hölle gelitten. Heute ist sie noch immer hell, aber von Narben übersät. Ist Yomyael erregt, beginnt seine Haut bläulich zu schimmern.
Warum das so ist? Ich weiss es nicht - und ich weiss es wirklich nicht, also hör auf zu fragen.
Die Zeichen seines Sturzes, die verräterischen Narben, bekommt aber niemals jemand zu Gesicht, denn Yomyael ist sehr darauf bedacht, die Spuren unter seiner Kleidung zu verbergen. Er trägt immer schwarzes Leder, das sich seinem Körper anpasst wie eine zweite Haut. Wo er im Himmel in luftige, weisse Gewänder gehüllt gewesen war, trägt er heute meist einen schwarzen Ledermantel, hochgeschlossen und die Beine weit umspielend. Dazu vergisst er niemals seine Handschuhe und die hohen Stiefel.
Sein junges, weiblich anmutendes Auftreten mit dem weichen, schwingenden Gang und seine melodiöse Stimme lässt die, die ihm begegnen, sich in trügerischer Sicherheit und Überlegenheit wiegen, bis sie den Fehler machen ihn zu verzürnen und offensichtlich zu unterschätzen. Wenn seine Augen kalt aufblitzen, verstehen die meisten erst, welche Gefahr auf sie lauert.
- zu spät.
Charakter
Auf den ersten Blick mag der gefallene Engel wie ein Junge wirken, kaum dem Kindesalter entwachsen und ohne die Ecken und Kanten eines Mannes, aber betrachtet man ihn genauer und beginnt er zu sprechen, lässt ihn sein scharfer Verstand gepaart mit dem messerscharfen Zynismus schlagartig älter wirken. Seine Intelligenz und sein Wissen über das, was die Welt schon erlebt und erduldet hat, lässt dann erst erahnen wie alt er wirkllich sein muss.
Was bedeutet schon das Alter? Es kann einem niemals gerecht werden. Ich bin für die Ewigkeit gemacht!
Yomyael ist meist still und ruhig, er wirkt gelassen und beherrscht. Niemals tut er Dinge unüberlegt oder übereilt, sondern er wägt sorgfältig ab welche Konsequenzen aus seinem Handeln entstehen können oder wie seine Pläne von Erfolg gekrönt sein werden. Mangelnde Geduld spielt dabei keine Rolle, denn wenn er eines gelernt hat in den vielen Jahrhunderten seiner Existenz, dann dass nur der belohnt wird, der plant, manipuliert und sich auf die Lauer legt, bis sein Moment gekommen ist. Trotz aller Geduld ist Yomyael sehr zielstrebig. Er will Rache nehmen für das, was man ihm ungerechterweise angetan hat und niemals verliert er dieses Ziel aus den Augen. Einmal ist seine Rache subtil und dient mehr zu seinem Amusement, dann wieder ist sie hinterhältig gemein und abgrundtief brutal, wenn sie mit voller Wucht zuschlägt.
Auch wenn er sich nach Rache sehnt und aus dem Sturz nicht ohne Blessuren herausgekommen ist, so hat Yomyael seinen feinen Humor nicht verloren. Aber im Laufe der Zeit hat sich beissender Zynismus darunter gemischt, mit dem er die wachsende Melancholie, die er tief in sich trägt, zu verstecken versucht. Diese Traurigkeit und Nachdenklichkeit hat einen Grund: ungerecht und brutal aus dem Himmel gestoßen vom eigenen Freund!
Früher war er da, um zu schützen, aber inzwischen betrachtet er das Leben nicht mehr als sonderlich kostbar und wer stirbt, wird eben ersetzt durch ein neues Leben. Dementsprechend kalt und unbarmherzig geht auch vor, wenn ihm jemand im Weg steht. Ohne mit der Wimper zu zucken, sorgt er dort, wo er früher geholfen hat, heute für Tod und Leid, wenn er Grund dazu hat.
Yomyael ist sehr belesen und wann immer er kann, greift er sich ein Buch. Er ist wortgewandt und versteht es mit Worten umzugehen. Er setzt sie ein wie andere eine effektive Waffe, denn eine solche besitzt er nicht. So kontrolliert er sonst auch ist, bei zu grosser Höhe fällt es ihm schwer seine sonst so distanzierte Art zu bewahren. Er hat Höhenangst seit dem Sturz aus dem Himmel, denn der Fall hat nicht nur physische Narben hinterlassen, und auch das Fliegen ist im vergällt worden dadurch. Er meidet es, wann immer auch möglich und selbst wenn es nicht anders geht, kann er sich nur schwer dazu durchringen.
Höre ich dich etwa lachen, Freund? Sag mir, wann bist du das letzte Mal aus dem Himmel gefallen?
Vorlieben
[x] Cala
... Blumen, so elegant wie ich.
[x] die Farbe von Wein ... sie berührt mich - warum auch immer.
[x] Edelsteine ... Schließe die Augen und fühle die Kraft, die von ihnen aus geht.
[x] Die Nephilim ... Wehmütig sehe ich, wie der Mensch in ihnen ihre Pulsschlag des Lebens zum klingenbringen.
[x] Starke Persönlichkeiten und gute Kämpfer ... Oh ja, manche schaffen es durchaus, sich Respekt zu verschaffen.
[x] Bücher ... Lesen ist Wissen und Wissen ist Macht
[x] Latein ... Eine wunderschöne Sprache, die niemals hätte sterben dürfen.
Abneigungen
[x] Gott
... und seine verräterischen Lakaien mit ihrer Heuchelei!
[x] sich Befehlen unterordnen ... Ich bin mein eigener Herr und weiss selbst, was ich zu tun habe.
[x] Wein ... Seien wir doch ehrlich: es ist nur vergorener Traubensaft, um die niederen Instinkte der Menschen anzuregen.
[x] Jämmerlich flehende Menschen ... Wie weit kann man sich denn erniedrigen?
[x] Sonne und tropische Temperaturen ... sie sind mir zuwider!
[x] Fleisch ... Vornehmlich totes Fleisch löst ein Ekelgefühl in mir aus, das ich kaum bekämpfen kann. Mit welchem Recht erhebt sich ein Geschöpf über das andere und versucht es zu töten und aufzuessen? Hat nicht der Schöpfer selbst behauptet, dass wir alle gleich sind? Und wer hat sich mit aller Konsequenz über uns gestellt? Aber ich schweife ab...
Sonstiges
Yomyael trägt eine magische Zeichnung auf der Brust, direkt über dem Herzen - dort, wo bei Menschen das regelmäßige Pochen des Herzschlages zu hören ist: der Saturn, wie er seine Kinder verschlingt.
Denn so werde ich euch alle verschlingen eines Tages, wenn meine Rache erfolgreich sein und ich versöhnt sein werde.
Wie bereits erwähnt, trägt Yomyael keine Waffen. Als Engel trug er keine, weil er zum Schützen erschaffen worden war und nicht zum Töten. Später, nachdem er gefallen war, hatte er keine Veranlassung gesehen das zu ändern. Er konnte sich dank seiner Fähigkeiten sehr gut auch ohne geschmiedete Schwerter aus Stahl wehren und verteidigen, töten und Rache nehmen.
Als Schutzengel waren seine Berührungen dafür gemacht, Angst und Schmerz der Menschen zu lindern, zu denen er zu spät gelangte, damit sie in Frieden hinüber in das Leben nach dem Tod gehen konnten. Wenn er sie berührte, sog er alles Schlechte, das sie fühlten aus ihnen heraus und wurde so Teil von ihren Ängsten und Schmerzen. Dort, wo er zur rechten Zeit hinkam, vermochte er seine Hände anderweitig einzusetzen: sie heilten die Wunden, die er berührte, zwar nicht, aber er konnte den Blutfluss verlangsamen und den Helfern Zeit verschaffen. Er konnte den Herzen in ihrer Brust soviel Kraft verleihen, dass es weiterschlug, bis man sie versorgt hatte. Aber diese körperlichen Dinge waren nicht alles, das er damals mit seinen Händen schaffen konnte. Menschen, die der Parapsychologie zugetan waren, sprachen von paranormalen Phänomenen, wenn er unsichtbar für sie gerettet hatte: er konnte mit einfachen Handbewegungen Dingen stoppen oder versetzen, um ungerechtfertigte Unglücke zu verhindern.
Seit seinem Sturz hat sich das verändert. Zwar hat Yomyael seine Fähigkeit nicht ganz verloren, aber genau wie er selbst hat auch sie gelitten auf dem tiefen Fall. Wenn er berührt und er es zulässt, dann bringt er den Tod. Meist kann er diese Fähigkeit sehr gut kontrollieren und er tötet nur, wenn er es tatsächlich will. Er kann seine Stärke in der Berührung beeinflussen von einer harmlosen Liebkosung über eine schmerzhafte Berührung bis hin zum unwiderruflichen Tod seines Feindes. Nur hin und wieder passiert es, dass seine Kräfte in die eine oder andere Richtung ausschlagen. Aber nur, wenn er aus der Bahn geworfen wird - was selten passiert. Noch immer kann er Dinge auf unerklärliche Art und Weise bewegen, aber er sieht keine Veranlassung mehr, dies zum Schutz von jemandem zu tun.
Schlüssel
Höllenfeuer Key
Lebenslauf
Ist es schlecht? Und was ist gut? Ist es krank? Und was heisst leben?
Er war ein Engel, entstanden aus einem Ganzen und um seinen Zweck zu erfüllen. Niemals hatte er eine Waffe getragen oder seine Faust gegen andere erhoben. Nicht gegen Seinesgleichen und nicht gegen die, die er beshcützen sollte dort unten auf der Erde: die Menschen. Yomyael war ein friedliebender Engel gewesen, dessen Aufgabe es seit jeher war zu schützen. Er sah das Unheil kommen und die Gefahr, in die sich die Menschen wissentlich und auch aus Versehen begaben, dann eilte er zu Hilfe, damit sie verschont blieben: sich wunderten über ihr Glück, ihre kleinen Kratzer versorgten und ihren Lieben erleichtert in die Arme schlossen, um zur Tagesordnung über zu gehen. Und manchmal kam er auch zu spät. Dann fühlte er die Schmerzen und die Angst derer, die ihre Welt verlassen mussten, und der Kummer und das Leid derer, die zurückblieben, war ein Teil von ihm selbst.
Schenk mir nunmehr deine Schmerzen, lass uns teilen unser Leid.
Es war ihm unerträglich, denn er wollte sie alle retten! War das nicht seine Aufgabe? Doch der Allmächtige, der über allem stand, sah das anders: es gab Gesetze, die es einzuhalten gab, denn er alleine entschied darüber wer lebte und wer zu sterben hatte. Zu Beginn nahm der Schutzengel diese Entscheidung als Gottesgesetz hin, dem man nicht widersprechen durfte, doch irgendwann im laufe der langen Zeit, in der er immer wieder die Erfahrung des Versagens machen musste, kamen die Zweifel. Zweifel, die er zuerst im Keim ersticken wollte. Zweifel, die er dann nur für sich behielt, ganz geheim und es kaum wagte über sie wirklich nachzudenken. Zweifel, die er schliesslich nicht mehr leugnen konnte.
War es nicht sein eigener Wille zu retten, wen er retten wollte und konnte? Warum sollte der Allmächtige mehr und vor allem besser darüber bestimmen können als die, die wirklich zum Schützen erschaffen worden waren? Er konnte nicht sagen, ob er vermocht hätte die Zweifel beiseite zu schieben, hätte er gewusst, welch gefährlichen Weg er damit einschlug und gegen welche Gesetze er damit verstiess oder welche Konsequenz ihn deshalb erwarten würde. Er wusste nichts über Strafen und Todsünden. Aber eines wusste er: er stand mit seinen Zweifeln nicht alleine da. Lucifer, der wunderschöne Lichtbringer, Asmodeus, Leviathan, Mammon, Belphegor und wie die anderen alle hiessen.
Als er aufstand an dem Morgen der sein letzter war, schien die Sonne und die Vögel kreischten laut.
Er würde niemals den Tag vergessen an dem er fiel.
Er war nicht der Erste und auch nicht der Letzte. Lucifer war lange schon gestürzt worden als Strafe für seine Vergehen und andere waren ihm gefolgt. Yomyael hatte noch immer seine Zweifel, mehr denn je - geschürt von dem, was man den anderen angetan hatte, und dennoch: er fühlte sich sicher. Niemals hätte er erwartet einer von denen zu werden, die ebenfalls aus dem Himmel gestürzt werden. Sie alle waren seine Freunde gewesen und er vermisste jeden einzelnen von ihnen schmerzlich, aber war nicht wie bei den Menschen, die einen Verlust erlitten hatten. Seine Möglichkeiten der Trauer waren begrenzt durch seine himmlische Berufung und das, was er zu tun hatte. Er konnte nicht um die weinen, die er verloren hatte, und er konnte ihnen nicht folgen oder sie zurück bringen.
Es war ein wunderschöner Morgen und die aufgehende Sonne liess ihr Licht leicht über die Welt tief unter ihnen tanzen. Das pastellfarbene Licht brach sich glitzernd in den Tautropfen auf den Blättern der Pflanzen und er konnte hören wie die Vögel vergnügt zwitscherten. Er konnte nicht sehen wie sie kamen und es gab keinen Richtspruch. Aus dem Augenwinkel konnte er aber erkennen, dass es ein Freund war, der ihn stürzte: Michael selbst war gekommen, die rechte Hand Gottes, und der Schlag traf ihn hart.
Durch den aderblauen Himmel ging ein breiter Riss, dunkle Wasser brachen über ihn herein.
Der Himmel schien zu verrücken und ein breiter Riss entstand zwischen Wirklichkeit und Schein, als er fiel. Er fiel aus dem Himmel, hinabgestürzt auf die Erde, aber er fiel nicht auf den Boden der Welt der Menschen, die er beschützen sollte, sondern er fiel weiter und weiter. Unendlich lange dauerte er der grausame Fall. Alles verdunkelte sich um ihn herum, Kälte und Hitze wechselten sich ab und wurden fast unerträglich. Immer weiter fiel er und er vermochte nicht zu sagen wie lange es dauerte. Minuten, Jahre, Jahrtausende? Er litt entsetzlich und er lernte kennen, wovon er zuvor keine Ahnung gehabt hatte. Er kannte nun die Todsünden, von denen besonders Superbia und Avaritia ihn mit einem höhnischen Lächeln willkommen zu heissen schienen. Langsam nur dämmerte ihm, wieso er das gleiche Schicksal erlitten hatte wie die, die ihm vorangegangen waren.
Er spürte wie seine Haut aufplatzte und vergeblich gegen die peinigende Geissel ankämpfte. Seine langen, silbergrauen Haare wurden angesengt und seine Augen brannten schmerzhaft, als er Tränen weinen wollte, die er doch nicht hatte.
Wie ein Phoenix aus der Asche werd ich auferstehen.
Und dann war es vorüber. Das Fallen hatte aufgehört und eine neue Welt tat sich um Yomyael herum auf. Bekannte Gesichter hiessen ihn willkommen und alle, die er hatte fallen sehen, waren da. Er stand nicht alleine da und dennoch fühlte er sich einsamer als jemals zuvor. Das begreifen, was Michael getan hatte, liess eine schmerzhafte Wunder der Verbitterung zurück, die so viel schlimmer war, als die Narben, die sich bald auf seiner Haut bildeten. Er fühlte sich betrogen und hintergangen. Er kehrte nicht in sein Leben als Engel zurück, sondern wurde neu geboren. Yomyael, den schützenden Engel, gab es nicht mehr, sondern aus der Asche zu der er verbannt war, erhob sich Yomyael, der gefallene Engel: enttäuscht, verbittert und kalt.
Er würde Rache nehmen für seinen Fall und für das, was man ihm angetan hatte. Eile hatte er nicht. Er war ein Engel, himmlisch leuchtend oder höllisch düster - wen kümmerte es schon? Er hatte die Ewigkeit vor sich.



