<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<!-- If you are running a bot please visit this policy page outlining rules you must respect. http://www.livejournal.com/bots/ -->
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:lj="http://www.livejournal.com">
  <id>urn:lj:livejournal.com:atom1:belinda_cayman</id>
  <title>Belinda Cayman's Island</title>
  <subtitle>belinda_cayman</subtitle>
  <author>
    <name>belinda_cayman</name>
  </author>
  <link rel="alternate" type="text/html" href="http://belinda-cayman.livejournal.com/"/>
  <link rel="self" type="text/xml" href="http://belinda-cayman.livejournal.com/data/atom"/>
  <updated>2009-04-13T19:34:37Z</updated>
  <lj:journal userid="12538838" username="belinda_cayman" type="personal"/>
  <link rel="service.feed" type="application/x.atom+xml" href="http://belinda-cayman.livejournal.com/data/atom" title="Belinda Cayman's Island"/>
  <link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/"/>
  <entry>
    <id>urn:lj:livejournal.com:atom1:belinda_cayman:5916</id>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://belinda-cayman.livejournal.com/5916.html"/>
    <link rel="self" type="text/xml" href="http://belinda-cayman.livejournal.com/data/atom/?itemid=5916"/>
    <title>belinda_cayman @ 2009-04-12T13:40:00</title>
    <published>2009-04-12T11:41:26Z</published>
    <updated>2009-04-13T19:34:37Z</updated>
    <content type="html">&lt;div style="text-align: left"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Name&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yomyael &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urpsrung: Yomyael besteht aus den beiden Teilen &amp;quot;Yom&amp;quot; (auch &amp;quot;Jom&amp;quot;) und &amp;quot;Yael&amp;quot; (auch &amp;quot;Jael&amp;quot;). &lt;br /&gt;Jom Kippur = j&amp;uuml;discher Vers&amp;ouml;hnungstag &lt;br /&gt;Jael = Jahwe ist Gott (hebr.); in der biblischen Geschichte rettet Jael das israelische Reich, indem sie sich bei den Gegnern einschleicht, den Heerf&amp;uuml;rher verf&amp;uuml;hrt, ihn betrunken macht und ihm in der Nacht einen Pfahl durch den Sch&amp;auml;del schl&amp;auml;gt. Das gegnerische Heer war so geschockt, dass es sich sofort zur&amp;uuml;ckgezogen hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Widerspr&amp;uuml;che von Vers&amp;ouml;hnung, Arroganz und Grausamkeit sind in Yomyaels Namen vereint und spiegeln sich auch in seinem ganzen Sein und Tun wieder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spitznamen?&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;Versuch es doch... &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Rasse&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefallener Engel. &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;Ich bin der Zw&amp;ouml;lfte, der fiel.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Zugeh&amp;ouml;rigkeit&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Holder &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;Was auch sonst? Ich bin nicht zum Dienen geboren.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Aussehen&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yomyael wirkt androgyn, fast feminin. Er ist nicht sonderlich gross mit seinen 1,79m im Vergleich zu anderen Vertretern seiner Rasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;Wie gerne w&amp;uuml;rde ich behaupten eine stattliche Erscheinung zu sein, die durch ihre Gr&amp;ouml;sse besticht, aber leider... ich bin ein wenig klein geraten f&amp;uuml;r einen Mann. Ein b&amp;ouml;ser Scherz des Allm&amp;auml;chtigen, den ich nicht besonders lustig finden kann.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;Sein K&amp;ouml;rperbau ist schlank und er bewegt sich geschmeidig wie eine Raubkatze, manchmal lauernd langsam, dann wieder schnell zuschlagend und wendig. Seine hellgr&amp;uuml;nen Augen blicken genauso abwartend und desinteressiert in die Welt wie die einer gelangweilten Katze, aber in Wahrheit entgeht ihm niemals etwas. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;Diesen Fehler habe ich nur einmal gemacht und nie wieder werde ich unachtsam sein.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;Seine Haltung ist stets aufrecht und stolz. Den Kopf h&amp;auml;lt er immer hoch erhoben, was ihm trotz mangelnder Gr&amp;ouml;sse die M&amp;ouml;glichkeit gibt auf alles und jeden geringsch&amp;auml;tzig herunter zu blicken. Yomyaels ganzes Auftreten strahlt eine ihm angeborene Eleganz aus. Die langen, silbernen Haare umspielen sein Gesicht, nehmen seinem k&amp;uuml;hlen, berechnenden Blick die Sch&amp;auml;rfe und lassen es weicher wirken. Seine elfenbeinfarbene Haut ist geschmeidig weich, aber die unversehrte Perfektion, die im Himmel noch an geschmolzenes Porzellan erinnerte, hat beim Sturz in die H&amp;ouml;lle gelitten. Heute ist sie noch immer hell, aber von Narben &amp;uuml;bers&amp;auml;t. Ist Yomyael erregt, beginnt seine Haut bl&amp;auml;ulich zu schimmern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;Warum das so ist? Ich weiss es nicht - und ich weiss es wirklich nicht, also h&amp;ouml;r auf zu fragen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;Die Zeichen seines Sturzes, die verr&amp;auml;terischen Narben, bekommt aber niemals jemand zu Gesicht, denn Yomyael ist sehr darauf bedacht, die Spuren unter seiner Kleidung zu verbergen. Er tr&amp;auml;gt immer schwarzes Leder, das sich seinem K&amp;ouml;rper anpasst wie eine zweite Haut. Wo er im Himmel in luftige, weisse Gew&amp;auml;nder geh&amp;uuml;llt gewesen war, tr&amp;auml;gt er heute meist einen schwarzen Ledermantel, hochgeschlossen und die Beine weit umspielend. Dazu vergisst er niemals seine Handschuhe und die hohen Stiefel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein junges, weiblich anmutendes Auftreten mit dem weichen, schwingenden Gang und seine melodi&amp;ouml;se Stimme l&amp;auml;sst die, die ihm begegnen, sich in tr&amp;uuml;gerischer Sicherheit und &amp;Uuml;berlegenheit wiegen, bis sie den Fehler machen ihn zu verz&amp;uuml;rnen und offensichtlich zu untersch&amp;auml;tzen. Wenn seine Augen kalt aufblitzen, verstehen die meisten erst, welche Gefahr auf sie lauert. &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;- zu sp&amp;auml;t. &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Charakter&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten Blick mag der gefallene Engel wie ein Junge wirken, kaum dem Kindesalter entwachsen und ohne die Ecken und Kanten eines Mannes, aber betrachtet man ihn genauer und beginnt er zu sprechen, l&amp;auml;sst ihn sein scharfer Verstand gepaart mit dem messerscharfen Zynismus schlagartig &amp;auml;lter wirken. Seine Intelligenz und sein Wissen &amp;uuml;ber das, was die Welt schon erlebt und erduldet hat, l&amp;auml;sst dann erst erahnen wie alt er wirkllich sein muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;Was bedeutet schon das Alter? Es kann einem niemals gerecht werden. Ich bin f&amp;uuml;r die Ewigkeit gemacht!&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;Yomyael ist meist still und ruhig, er wirkt gelassen und beherrscht. Niemals tut er Dinge un&amp;uuml;berlegt oder &amp;uuml;bereilt, sondern er w&amp;auml;gt sorgf&amp;auml;ltig ab welche Konsequenzen aus seinem Handeln entstehen k&amp;ouml;nnen oder wie seine Pl&amp;auml;ne von Erfolg gekr&amp;ouml;nt sein werden. Mangelnde Geduld spielt dabei keine Rolle, denn wenn er eines gelernt hat in den vielen Jahrhunderten seiner Existenz, dann dass nur der belohnt wird, der plant, manipuliert und sich auf die Lauer legt, bis sein Moment gekommen ist. Trotz aller Geduld ist Yomyael sehr zielstrebig. Er will Rache nehmen f&amp;uuml;r das, was man ihm ungerechterweise angetan hat und niemals verliert er dieses Ziel aus den Augen. Einmal ist seine Rache subtil und dient mehr zu seinem Amusement, dann wieder ist sie hinterh&amp;auml;ltig gemein und abgrundtief brutal, wenn sie mit voller Wucht zuschl&amp;auml;gt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn er sich nach Rache sehnt und aus dem Sturz nicht ohne Blessuren herausgekommen ist, so hat Yomyael seinen feinen Humor nicht verloren. Aber im Laufe der Zeit hat sich beissender Zynismus darunter gemischt, mit dem er die wachsende Melancholie, die er tief in sich tr&amp;auml;gt, zu verstecken versucht. Diese Traurigkeit und Nachdenklichkeit hat einen Grund: ungerecht und brutal aus dem Himmel gesto&amp;szlig;en vom eigenen Freund! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fr&amp;uuml;her war er da, um zu sch&amp;uuml;tzen, aber inzwischen betrachtet er das Leben nicht mehr als sonderlich kostbar und wer stirbt, wird eben ersetzt durch ein neues Leben. Dementsprechend kalt und unbarmherzig geht auch vor, wenn ihm jemand im Weg steht. Ohne mit der Wimper zu zucken, sorgt er dort, wo er fr&amp;uuml;her geholfen hat, heute f&amp;uuml;r Tod und Leid, wenn er Grund dazu hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yomyael ist sehr belesen und wann immer er kann, greift er sich ein Buch. Er ist wortgewandt und versteht es mit Worten umzugehen. Er setzt sie ein wie andere eine effektive Waffe, denn eine solche besitzt er nicht. So kontrolliert er sonst auch ist, bei zu grosser H&amp;ouml;he f&amp;auml;llt es ihm schwer seine sonst so distanzierte Art zu bewahren. Er hat H&amp;ouml;henangst seit dem Sturz aus dem Himmel, denn der Fall hat nicht nur physische Narben hinterlassen, und auch das Fliegen ist im verg&amp;auml;llt worden dadurch. Er meidet es, wann immer auch m&amp;ouml;glich und selbst wenn es nicht anders geht, kann er sich nur schwer dazu durchringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;H&amp;ouml;re ich dich etwa lachen, Freund? Sag mir, wann bist du das letzte Mal aus dem Himmel gefallen?&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Vorlieben&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[x] Cala &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;... Blumen, so elegant wie ich.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;[x] die Farbe von Wein &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;... sie ber&amp;uuml;hrt mich - warum auch immer.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;[x] Edelsteine &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;... Schlie&amp;szlig;e die Augen und f&amp;uuml;hle die Kraft, die von ihnen aus geht.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;[x] Die Nephilim &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;... Wehm&amp;uuml;tig sehe ich, wie der Mensch in ihnen ihre Pulsschlag des Lebens zum klingenbringen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;[x] Starke Pers&amp;ouml;nlichkeiten und gute K&amp;auml;mpfer &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;... Oh ja, manche schaffen es durchaus, sich Respekt zu verschaffen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;[x] B&amp;uuml;cher &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;... Lesen ist Wissen und Wissen ist Macht&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;[x] Latein &lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;em&gt;... Eine wundersch&amp;ouml;ne Sprache, die niemals h&amp;auml;tte sterben d&amp;uuml;rfen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: medium"&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Abneigungen&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[x] Gott &lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;... und seine verr&amp;auml;terischen Lakaien mit ihrer Heuchelei!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;[x] sich Befehlen unterordnen &lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;... Ich bin mein eigener Herr und weiss selbst, was ich zu tun habe.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;[x] Wein &lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;... Seien wir doch ehrlich: es ist nur vergorener Traubensaft, um die niederen Instinkte der Menschen anzuregen.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;[x] J&amp;auml;mmerlich flehende Menschen &lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;... Wie weit kann man sich denn erniedrigen?&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;[x] Sonne und tropische Temperaturen &lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;... sie sind mir zuwider!&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;[x] Fleisch &lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;... Vornehmlich totes Fleisch l&amp;ouml;st ein Ekelgef&amp;uuml;hl in mir aus, das ich kaum bek&amp;auml;mpfen kann. Mit welchem Recht erhebt sich ein Gesch&amp;ouml;pf &amp;uuml;ber das andere und versucht es zu t&amp;ouml;ten und aufzuessen? Hat nicht der Sch&amp;ouml;pfer selbst behauptet, dass wir alle gleich sind? Und wer hat sich mit aller Konsequenz &amp;uuml;ber uns gestellt? Aber ich schweife ab... &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Sonstiges&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yomyael tr&amp;auml;gt eine magische Zeichnung auf der Brust, direkt &amp;uuml;ber dem Herzen - dort, wo bei Menschen das regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Pochen des Herzschlages zu h&amp;ouml;ren ist: der Saturn, wie er seine Kinder verschlingt. &lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;Denn so werde ich euch alle verschlingen eines Tages, wenn meine Rache erfolgreich sein und ich vers&amp;ouml;hnt sein werde.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits erw&amp;auml;hnt, tr&amp;auml;gt Yomyael keine Waffen. Als Engel trug er keine, weil er zum Sch&amp;uuml;tzen erschaffen worden war und nicht zum T&amp;ouml;ten. Sp&amp;auml;ter, nachdem er gefallen war, hatte er keine Veranlassung gesehen das zu &amp;auml;ndern. Er konnte sich dank seiner F&amp;auml;higkeiten sehr gut auch ohne geschmiedete Schwerter aus Stahl wehren und verteidigen, t&amp;ouml;ten und Rache nehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Schutzengel waren seine Ber&amp;uuml;hrungen daf&amp;uuml;r gemacht, Angst und Schmerz der Menschen zu lindern, zu denen er zu sp&amp;auml;t gelangte, damit sie in Frieden hin&amp;uuml;ber in das Leben nach dem Tod gehen konnten. Wenn er sie ber&amp;uuml;hrte, sog er alles Schlechte, das sie f&amp;uuml;hlten aus ihnen heraus und wurde so Teil von ihren &amp;Auml;ngsten und Schmerzen. Dort, wo er zur rechten Zeit hinkam, vermochte er seine H&amp;auml;nde anderweitig einzusetzen: sie heilten die Wunden, die er ber&amp;uuml;hrte, zwar nicht, aber er konnte den Blutfluss verlangsamen und den Helfern Zeit verschaffen. Er konnte den Herzen in ihrer Brust soviel Kraft verleihen, dass es weiterschlug, bis man sie versorgt hatte. Aber diese k&amp;ouml;rperlichen Dinge waren nicht alles, das er damals mit seinen H&amp;auml;nden schaffen konnte. Menschen, die der Parapsychologie zugetan waren, sprachen von paranormalen Ph&amp;auml;nomenen, wenn&amp;nbsp;er unsichtbar f&amp;uuml;r sie gerettet hatte: er konnte mit einfachen Handbewegungen Dingen stoppen oder versetzen, um ungerechtfertigte Ungl&amp;uuml;cke zu verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit seinem Sturz hat sich das ver&amp;auml;ndert. Zwar hat Yomyael seine F&amp;auml;higkeit nicht ganz verloren, aber genau wie er selbst hat auch sie gelitten auf dem tiefen Fall. Wenn er ber&amp;uuml;hrt und er es zul&amp;auml;sst, dann bringt er den Tod. Meist kann er diese F&amp;auml;higkeit sehr gut kontrollieren und er t&amp;ouml;tet nur, wenn er es tats&amp;auml;chlich will. Er kann seine St&amp;auml;rke in der Ber&amp;uuml;hrung beeinflussen von einer harmlosen Liebkosung &amp;uuml;ber eine schmerzhafte Ber&amp;uuml;hrung bis hin zum unwiderruflichen Tod seines Feindes. Nur hin und wieder passiert es, dass seine Kr&amp;auml;fte in die eine oder andere Richtung ausschlagen. Aber nur, wenn er aus der Bahn geworfen wird - was selten passiert.&amp;nbsp;Noch immer kann er Dinge auf unerkl&amp;auml;rliche Art und Weise bewegen, aber er sieht keine Veranlassung mehr, dies zum Schutz von jemandem zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Schl&amp;uuml;ssel&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;H&amp;ouml;llenfeuer Key&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Lebenslauf&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;Ist es schlecht? Und was ist gut? Ist es krank? Und was heisst leben?&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Er war ein Engel, entstanden aus einem Ganzen und um seinen Zweck zu erf&amp;uuml;llen. Niemals hatte er eine Waffe getragen oder seine Faust gegen andere erhoben. Nicht gegen Seinesgleichen und nicht gegen die, die er beshc&amp;uuml;tzen sollte dort unten auf der Erde: die Menschen. Yomyael war ein friedliebender Engel gewesen, dessen Aufgabe es seit jeher war zu sch&amp;uuml;tzen. Er sah das Unheil kommen und die Gefahr, in die sich die Menschen wissentlich und auch aus Versehen begaben, dann eilte er zu Hilfe, damit sie verschont blieben: sich wunderten &amp;uuml;ber ihr Gl&amp;uuml;ck, ihre kleinen Kratzer versorgten und ihren Lieben erleichtert in die Arme schlossen, um zur Tagesordnung &amp;uuml;ber zu gehen. Und manchmal kam er auch zu sp&amp;auml;t. Dann f&amp;uuml;hlte er die Schmerzen und die Angst derer, die ihre Welt verlassen mussten, und der Kummer und das Leid derer, die zur&amp;uuml;ckblieben, war ein Teil von ihm selbst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;Schenk mir nunmehr deine Schmerzen, lass uns teilen unser Leid.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es war ihm unertr&amp;auml;glich, denn er wollte sie alle retten! War das nicht seine Aufgabe? Doch der Allm&amp;auml;chtige, der &amp;uuml;ber allem stand, sah das anders: es gab Gesetze, die es einzuhalten gab, denn er alleine entschied dar&amp;uuml;ber wer lebte und wer zu sterben hatte. Zu Beginn nahm der Schutzengel diese Entscheidung als Gottesgesetz hin, dem man nicht widersprechen durfte, doch irgendwann im laufe der langen Zeit, in der er immer wieder die Erfahrung des Versagens machen musste, kamen die Zweifel. Zweifel, die er zuerst im Keim ersticken wollte. Zweifel, die er dann nur f&amp;uuml;r sich behielt, ganz geheim und es kaum wagte &amp;uuml;ber sie wirklich nachzudenken. Zweifel, die er schliesslich nicht mehr leugnen konnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War es nicht sein eigener Wille zu retten, wen er retten wollte und konnte? Warum sollte der Allm&amp;auml;chtige mehr und vor allem besser dar&amp;uuml;ber bestimmen k&amp;ouml;nnen als die, die wirklich zum Sch&amp;uuml;tzen erschaffen worden waren? Er konnte nicht sagen, ob er vermocht h&amp;auml;tte die Zweifel beiseite zu schieben, h&amp;auml;tte er gewusst, welch gef&amp;auml;hrlichen Weg er damit einschlug und gegen welche Gesetze er damit verstiess oder welche Konsequenz ihn deshalb erwarten w&amp;uuml;rde. Er wusste nichts &amp;uuml;ber Strafen und Tods&amp;uuml;nden. Aber eines wusste er: er stand mit seinen Zweifeln nicht alleine da. Lucifer, der wundersch&amp;ouml;ne Lichtbringer, Asmodeus, Leviathan, Mammon, Belphegor und wie die anderen alle hiessen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;Als er aufstand an dem Morgen der sein letzter war,&amp;nbsp;schien die Sonne und die V&amp;ouml;gel kreischten laut.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Er w&amp;uuml;rde niemals den Tag vergessen an dem er fiel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war nicht der Erste und auch nicht der Letzte. Lucifer war lange schon gest&amp;uuml;rzt worden als Strafe f&amp;uuml;r seine Vergehen und andere waren ihm gefolgt. Yomyael hatte noch immer seine Zweifel, mehr denn je - gesch&amp;uuml;rt von dem, was man den anderen angetan hatte, und dennoch: er f&amp;uuml;hlte sich sicher. Niemals h&amp;auml;tte er erwartet einer von denen zu werden, die ebenfalls aus dem Himmel gest&amp;uuml;rzt werden. Sie alle waren seine Freunde gewesen und er vermisste jeden einzelnen von ihnen schmerzlich, aber war nicht wie bei den Menschen, die einen Verlust erlitten hatten. Seine M&amp;ouml;glichkeiten der Trauer waren begrenzt durch seine himmlische Berufung und das, was er zu tun hatte. Er konnte nicht um die weinen, die er verloren hatte, und er konnte ihnen nicht folgen oder sie zur&amp;uuml;ck bringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein wundersch&amp;ouml;ner Morgen und die aufgehende Sonne liess ihr Licht leicht &amp;uuml;ber die Welt tief unter ihnen tanzen. Das pastellfarbene Licht brach sich glitzernd in den Tautropfen auf den Bl&amp;auml;ttern der Pflanzen und er konnte h&amp;ouml;ren wie die V&amp;ouml;gel vergn&amp;uuml;gt zwitscherten. Er konnte nicht sehen wie sie kamen und es gab keinen Richtspruch. Aus dem Augenwinkel konnte er aber erkennen, dass es ein Freund war, der ihn st&amp;uuml;rzte: Michael selbst war gekommen, die rechte Hand Gottes, und der Schlag traf ihn hart. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;Durch den aderblauen Himmel ging ein breiter Riss, dunkle Wasser brachen &amp;uuml;ber ihn herein.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der Himmel schien zu verr&amp;uuml;cken und ein breiter Riss entstand zwischen Wirklichkeit und Schein, als er fiel. Er fiel aus dem Himmel, hinabgest&amp;uuml;rzt auf die Erde, aber er fiel nicht auf den Boden der Welt der Menschen, die er besch&amp;uuml;tzen sollte, sondern er fiel weiter und weiter. Unendlich lange dauerte er der grausame Fall. Alles verdunkelte sich um ihn herum, K&amp;auml;lte und Hitze wechselten sich ab und wurden fast unertr&amp;auml;glich. Immer weiter fiel er und er vermochte nicht zu sagen wie lange es dauerte. Minuten, Jahre, Jahrtausende? Er litt entsetzlich und er lernte kennen, wovon er zuvor keine Ahnung gehabt hatte. Er kannte nun die Tods&amp;uuml;nden, von denen besonders Superbia und Avaritia ihn mit einem h&amp;ouml;hnischen L&amp;auml;cheln willkommen zu heissen schienen. Langsam nur d&amp;auml;mmerte ihm, wieso er das gleiche Schicksal erlitten hatte wie die, die ihm vorangegangen waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sp&amp;uuml;rte wie seine Haut aufplatzte und vergeblich gegen die peinigende Geissel ank&amp;auml;mpfte. Seine langen, silbergrauen Haare wurden angesengt und seine Augen brannten schmerzhaft, als er Tr&amp;auml;nen weinen wollte, die er doch nicht hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right"&gt;&lt;em&gt;Wie ein Phoenix aus der Asche werd ich auferstehen.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und dann war es vor&amp;uuml;ber. Das Fallen hatte aufgeh&amp;ouml;rt und eine neue Welt tat sich um Yomyael herum auf. Bekannte Gesichter hiessen ihn willkommen und alle, die er hatte fallen sehen, waren da. Er stand nicht alleine da und dennoch f&amp;uuml;hlte er sich einsamer als jemals zuvor. Das begreifen, was Michael getan hatte, liess eine schmerzhafte Wunder der Verbitterung zur&amp;uuml;ck, die so viel schlimmer war, als die Narben, die sich bald auf seiner Haut bildeten. Er f&amp;uuml;hlte sich betrogen und hintergangen. Er kehrte nicht in sein Leben als Engel zur&amp;uuml;ck, sondern wurde neu geboren. Yomyael, den sch&amp;uuml;tzenden Engel, gab es nicht mehr, sondern aus der Asche zu der er verbannt war, erhob sich Yomyael, der gefallene Engel: entt&amp;auml;uscht, verbittert und kalt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er w&amp;uuml;rde Rache nehmen f&amp;uuml;r seinen Fall und f&amp;uuml;r das, was man ihm angetan hatte. Eile hatte er nicht. Er war ein Engel, himmlisch leuchtend oder h&amp;ouml;llisch d&amp;uuml;ster - wen k&amp;uuml;mmerte es schon? Er hatte die Ewigkeit vor sich.&lt;/span&gt;</content>
  </entry>
</feed>
